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Freiwilligendienst in Asien

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Die neusten Freiwilligendienstler für Asien

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Wissensbegieriger Junger Mann (Der Japanisch lernt) sucht einen Freiwilligendienst im Ausland

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Frederic Bilguun aus Berlin

Abiturient mit mongolisch Kenntnissen sucht einen Freiwilligendienst in der Mongolei in einer Schule

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Abiturientin sucht einen Freiwilligendienst im Britischem Territorium im Indischen Ozean mit Mensche

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Linnea aus Stuttgart

Stipendium für Freiwilligendienst CSP in Thailand

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Informationen zu Asien

Asien macht ca. 30 Prozent der Landmasse der Erde aus und bedeckt eine Fläche von 44,4 Millionen km2. Es leben 4 Milliarden Menschen in Asien und Asien kann man als den vielseitigsten der sieben Kontinente bezeichnen: man findet dort die höchsten Berge der Welt, feuchte Regenwälder, Wüsten, ewiges, Eis, tropische Strände und trockene Steppen. Asien ist oft der Schauplatz von Naturkatastrophen, hervorgerufen durch vulkanische Tätigkeiten.

Die Länder Asiens

Zu Asien rechnet man folgende Länder (Auflistung von Zentralasien über Vorderasien nach Südasien und Ostasien): Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Afghanistan, Aserbaidschan, Iran, Georgien, Armenien, Irak, Syrien, Libanon, Israel, Saudi-Arabien, Jordanien, Bahrain, Kuwait, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Jemen, Oman, Indien, Nepal, Pakistan, Bangladesch, Bhutan, Sri Lanka, Malediven, Volksrepublik China, Mongolei, Nordkorea (offiziell: Demokratische Volksrepublik Korea), Südkorea: (offiziell: Republik Korea), Taiwan( offiziell: Republik China), Japan, Thailand, Myanmar, Kambodscha, Laos, Philippinen, Vietnam, Singapur, Malaysia, Brunei, Osttimor, Indonesien.

Das Wort Asien

Das Wort Asien bedeutet Sonnenaufgang und entstammt der assyrischen Sprache. Die gleiche Bedeutung hat das lateinische Wort Orient. Orient wird allerdings weitläufig als Morgenland übersetzt. Als Morgenland bezeichnete man in der Antike die kleinasiatischen Gebiete des Römischen Reichs.

Der längste Fluss Asiens

Der Jangtse in China ist der längste Fluss Asiens und gleichzeitig der drittlängste Fluss der Welt. Er hat eine Länge von 638 km und wird nur noch von dem Nil in Afrika und dem Amazonas in Südamerika übertroffen. Schiffe können den Jangtse auf einer Länge von 2800 km nutzen.

Frühe asiatische Hochkulturen

In Mesopotamien, zwischen Euphrat und Tigris, gab es bereits frühe Hochkulturen in Asien, ebenfalls in Nordchina in der Nähe des Gelben Flusses und am Indus im heutigen Pakistan.
Diese Hochkulturen Asiens haben die Schrift, das dezimale Zahlensystem sowie weitere kulturelle Leistungen geschaffen. Sie haben die Astronomie entwickelt, komplexe Gesellschaftsstrukturen, Bewässerungssysteme und das Rad erfunden. Man kann heute Überreste dieser Hochkulturen auf dem ganzen Kontinent finden. Das bekannteste Überbleibsel ist sicher die chinesische Mauer. Sie wurde während der Ming-Dynastie zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert errichtet. Die chinesische Mauer ist das einzige menschliche Bauwerk, das mit bloßem Auge aus dem Weltall erkennbar ist. Ein Zeugnis der Hochkulturen in Asien ist auch die Seidenstraße, die Stadt Angkor, also die Hauptstadt der Khmer im Nordosten Kambodschas. Dort lebten zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert mehr als 1 Million Menschen.

Israel

Israel gehört geografisch zu Asien. Betrachtet man die Kultur, so muss man Israel jedoch zu Europa zählen. Das ist auch der Grund, dass beispielsweise die Sportler Israels bei Olympischen Spielen oder Fußballweltmeisterschaften als Europäer auftreten. Der größte Teil der israelitischen Bevölkerung stammt zudem aus Europa.

Der Himalaya

Der Himalaya ist das größte Gebirge der Erde. Er ist durch die Kollision der indischen mit der eurasischen Platte entstanden. Diese beiden Erdplatten bewegen sich noch immer aufeinander zu.

Die Takla-Makan-Wüste

Im Nordwesten Chinas findet man die Takla-Makan-Wüste. Sie bedeckte ca. zwei Drittel des Gebiets Xinjang und hat eine Fläche von 300.000 km2. Sie ist nach der Sahara die zweitgrößte Sandwüste der Erde. Es herrscht ein extrem trockenes Klima, da die Takla-Makan-Wüste im Regenschatten einiger Hochgebirge und sehr weit vom Meer entfernt liegt.

Vulkanismus in Asien

In Asien ereignen sich die meisten Vulkanausbrüche und auch die schwersten der Welt. Sie ziehen oftmals gewaltige Zerstörungen nach sich. Besonders betroffen sind die Staaten China, Japan, Indonesien und die Philippinen.

Der Tobasee

Der Tobasee ist 96 km lang und 29 km breit. Er liegt im Norden Zentralsumatras im Barisamgebirge. DerTobasee entstand, als der Toba, ein sehr alter Vulkan, zusammenbrach. Sein Krater war eine der größten Vulkansenken der Erde; er füllte sich mit Wasser. Der Tobasee ist bis zu 600 m tief. Inmitten des Sees liegt die Insel Samosir, ein Urlaubsparadies.

Der Aralsee

Der Aralsee war einst der viertgrößte See der Erde und bedeckte 66900 km2. Es ist damit zu rechnen, dass er auf ein Zehntel seiner ursprünglichen Fläche schrumpfen wird. Der Grund ist folgender: Die ehemalige Sowjetunion begann in den 1930er Jahren damit, große Flächen in Zentralasien für die Baumwollproduktion zu bewässern. So wurde 1956 der Karakum-Bewässerungskanal eröffnet, der riesige Wassermengen vom Fluss Amurdarja abzweigte, so dass dieser fast austrocknete, bevor er den Aralsee erreichen konnte. Der Aralsee hatte bereits 1997 40 % seiner ursprünglichen Fläche verloren und sein Ufer liegt heute 80 km vom alten Ufer entfernt. Die in dem Gebiet herrschenden starken Winde verwehen im Jahr Millionen Tonnen Salze, Mineralpartikel und Sand. Das hat eine schwerwiegende Gesundheitsgefahr für die dort wohnenden Menschen zur Folge. Sie leiden an Augenkrankheiten, Kehlkopfkrebs und die Kindersterblichkeit ist sehr hoch.

Das Wasser

Wasser ist ein großer Problemfaktor in Asien. Es ist knapp und vor allem in asiatischen Dürregürtel wird es für Ackerbau und Industrie benötigt. Die Staaten des Nahen und Mittleren Ostens leiden unter chronischem Wassermangel. Sie streiten sich untereinander um die gerechte Verteilung des Wassers. Indien, China und andere Länder stauen Flüsse auf und nehmen so flussabwärts liegenden Staaten das Wasser weg. Die Folge sind drohende Kriege um das Wasser. Aber auch das Klima verändert sich durch diese Staudammpolitik. So führte 1997 und 1998 trockenes Wetter zu Großbränden in Indonesien, die große Waldflächen vernichteten.

Der 2. Golfkrieg und die Folgen

Kuwait besitzt etwa 1000 Ölquellen. Etwa 800 davon wurden während des zweiten Golfkriegs beschädigt, ca. 600 haben gebrannt. Rauchwolken aus öligem Ruß drangen über einen langen Zeitraum in die Atmosphäre und verseuchten die Natur und das Land. Menschen waren lange Zeit einem erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt. Der bis seinerzeit größte Ölteppich der Geschichte ergoss sich in den Persischen Golf, nämlich etwa 11 Milliarden Liter Öl. Es wurden Millionen Tiere getötet, die Umwelt zum Teil irreparabel geschädigt.

Die Bevölkerungsentwicklung in Asien

Heute leben vier Milliarden Menschen in Asien. In den nächsten 50 Jahren wir diese Zahl um 1,5 Milliarden steigen, so schätzen Experten. In Indien werden dann etwa 600 Millionen Menschen leben; es wäre dann das bevölkerungsreichste Land der Erde.

Unterentwickelte  Länder in Asiens

Es sind Afghanistan, Bangladesch, Myanmar, Nordkorea, Kambodscha, Laos und Vietnam, die zu den asiatischen Entwicklungsländern zählen. Der Grund liegt in vergangenen und gegenwärtigen Kriegen und gegenwärtiger und vergangener Korruption. In diesen Ländern ist die Landwirtschaft die einzige größere Einnahmequelle. Ähnliches gilt für viele Länder der ehemaligen Sowjetunion.

Wissenswertes über Asien

Asien verfügt über eine Küstenlänge von 82300 km.
Der größte See der Erde ist das Kaspische Meer mit einer Fläche von 371.000 km2.
Der geografische Mittelpunkt Asiens liegt in der Nähe von Kysyl in der autonomen russischen Republik Tuwa in Südsibirien.
Asien ist der Geburtsort aller Weltreligionen.
Asien ist schon seit alten Zeiten von Großreichen beherrscht worden und war nicht so zersplittert wie Europa.
Der Kontinent Asien erstreckt sich von West nach Ost über 9000 km, von Nord nach Süd über 7000 km.
Asien ist nach Afrika der Kontinent mit den meisten Entwicklungsländern.