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Freiwilligendienst im Ausland

Mutige Aktivistin ist bereit für ein vielseitiges soziales Jahr

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Indien war schon das Land, das mich inspiriert hat , auf der einen Seite die Kulturenvielfalt, das Spirituelle und die Exotik und auf der anderen Seite die erschreckende Armut und Chancenungleichheit. Diese soziale Ungleichheit erweckt in mir das Bedürfnis, Hilfe leisten zu müssen. In einem Land wie Indien für Menschen und insbesondere Frauenrechte zu kämpfen, sehe ich eine große Chance, einen Beitrag zu leisten.Ich möchte nicht auf Veränderungen diesbezüglich warten, sondern selbst etwas dazu beitragen, dass jeder Mensch ein Recht auf Bildung und Chancengleichheit hat.
Ein weiterer Beweggrund ein Freiwilligendienst in Indien zu absolvieren, ist meine Neugierde. Ich habe großes Interesse daran, andere Kulturen,Mentalitäten und Religionen kennenzulernen. Ich möchte mein Verständis für die Lebensweisen anderen Menschen ausbauen und auch von den Lebenserfahrungen anderer Menschen lernen. Außerdem habe ich den Willen durch einen Freiwilligendienst über mich hinaus zu wachsen und neue Herausforderungen anzunehmen.
Besonders die Eigenständigkeit ist eine wertvolle Lernerfahrung, die ich intensiv erleben würde. Die Erfahrung über einen längeren Zeitraum in einem fremden Land auf sich allein gestellt zu sein, lässt einen besonders wachsen. Das volle Selbstständigkeits- und Verantwortungsgefühl sind Erfahrungen, die einen das ganze Leben prägen würden.
Außerdem würde ich einen Austausch von Kultur und Religion miterleben, der mich enorm bereichern würde. Ich denke durch ein Freiwilligendienst würde ich mich noch mehr darüber bewusst werden, wie wertvoll Bildung und Chancengleichheit ist und dass solche Güter nicht selbstverständlich werden dürfen. Die Erfahrungen würden einen unglaublich bestärken, sich auch weiterhin für sozial Benachteiligte zu engagieren und sogar selbst Projekte zu gründen, die Menschen in Entwicklungsländern helfen können. Wichtig für solch ein Auslandsaufenthalt ist Flexibilität, welche ich im großen Maße mit mir bringe. Die Fähigkeit, mich schnell an neue Situationen und Bedingungen anzupassen,ist bei mir besonders ausgeprägt. Durch meinen Migrationshintergrund(kurdisch) habe ich gelernt mit zwei Kulturen aufzuwachsen und eine Mitte zu finden. Da ich zweisprachig aufgewachsen bin, bringe ich die Fähigkeit mit, schnell Sprachen zu lernen und wahrscheinlich anfangs auch ohne Sprache kommunizieren zu können. Durch mein langjähriges Engagement habe ich soziale und emotionale Kompetenzen entwickelt, die mir in einem Projekt im Ausland sehr nützlich sein werden. Dadurch dass ich in einer sechsköpfigen Familie aufgewachsen bin, habe ich gelernt,viel Verantwortung für mich und andere zu übernehmen. Meine Schwester ist 8 Jahre jünger, sodass ich oft Verantwortung übernehmen müsste und gelernt habe, mit Kindern umzugehen, Durch diese Erfahrung habe ich auch gelernt Eigeninitiative zu ergreifen und schnell Probleme lösen zu können. Ich gehe davon aus, dass ein Auslandsaufenthalt in einem weit entfernten Land unersetzbare Erfahrungen mit sich bringt. Dennoch kann ich mir vorstellen, dass es anfangs schwierig ist, sich in sein neues ,,Heim \\\\\\\"einzugewöhnen. Alles braucht gewissermaßen Zeit und ich kann mir vorstellen, dass man sich schnell in solch einer gastfreundlichen und herzlichen Kultur wohl fühlt.
Als mich 2013 die Nachricht der 6000 Toten aufgrund der Naturkatastrophe auf den Philippinen erreichte, war ich zunächst schockiert. Ich machte mir Gedanken, was genau ich tun könnte um die Misslage dieser Menschen zu verändern. Daraufhin überzeugte ich die Lehrer und Schülerschaft einen Spendenmarathon zu starten, sodass wir Geld sammeln könnten. Als wir die Idee in die Tat umsetzten, erwies sich dieser Spendentag als echter Erfolg und wir sammelten viele Spenden. Nach Naturkatastrophen oder Bombenanschlägen, erfahren wir lediglich von diesem Unglück, aber dennoch geht im Grunde genommen der Alltag für viele Menschen weiter. Ich denke, dass jeder Mensch immer und überall einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, dass wir das Leid einiger Menschen beseitigen, sei es durch Empathie oder soziales Engagement.
Als das Flüchtlingsheim 2015 Übersetzer suchte, half ich den freiwilligen Helfern bei der Registrierung der Geflohenden. Dies war mir nur möglich, weil ich sowohl mit der deutschen Sprache als auch mit der kurdischen Sprache aufgewachsen bin. Meine Muttersprache Kurdisch sehe ich als Chance mit Gleichsprachigen in Kontakt zu treten und gegebenenfalls bei Bürokratien zu helfen. Sprache ist eine Bereicherung, da man sich mit anderen Menschen austauschen kann und so schnell Vertrauen geschaffen wurde.
Unsere Schule bietet den Flüchtlingen unserer Stadt und Gemeinde Sprachkurse und Ausbildungsplätze an. Oft bin ich an Nachmittagen beim Study-Budy,wo man seine Hilfe anbieten kann um beispielsweise gemeinsam mit den Flüchtlingen Hausaufgaben zu erledigen oder zusammen Gesellschaftsspiele zu spielen.
Drei Mal bisher bekam ich durch die Hertje-Stiftung die Möglichkeit ein Wochenende bei Friedensdorf International zu verbringen.Friedensdorf International ist eine Hilfseinrichtung in Oberhausen,die kranke, verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten zur medizinischen Versorgung nach Deutschland holt. Nach Abschluss dieser Behandlungen kehren die Kinder dann zu ihren Familien zurück. Es war eine besonders emotionale Erfahrung, Zeit mit diesen Kindern zu verbringen. Im Nachhinein kann ich sagen, wie glücklich es mich gemacht hat, beim gemeinsamen Spielen die Kinder zum Lächeln zu bringen.In den gemeinnützigen Werkstätten absolvierte ich mein Praktikum, welches mir viele neue Eindrücke ermöglichte.Die Gemeinnützigen Werkstätten Oldenburg sind Einrichtungen für Menschen mit Behinderung zur Teilhabe am Arbeitslebenund am Leben in der Gemeinschaft.
Das Betreuen von Menschen mit Behinderung hat mir viele neue Erfahrungen gebracht, die mich auch geprägt haben.
Seit drei Jahren gebe ich 2 Schülern aus der 9. Klasse Nachhilfeunterricht in den Fächern Englisch,Französisch und Latein. Dadurch dass meine Nachhilfeschülerin und ich den Klassenraum in meiner Schule zur Verfügung gestellt bekommen, können wir realistischen Unterricht an der Tafel gestalten. Während ich unterrichte,merke ich, wie sehr mich das Unterrichten, das Verpacken und Vermitteln von Inhalten mit Freude erfüllt und ich in dieser Aufgabe aufgehe.
Nach dem Freiwilligendienst plane ich den Studiengang ,,Not und Katastrophenhilfe\\\\\\\'\\\\\\\' zu studieren. Ich bin sehr daran interessiert, mehr im Bezug auf Kriege, Katastrophe und Nongovermentorganisations zu erfahren, für dich ich in der Zukunft sehr gerne arbeiten würde.

Art der Stelle

  • gesetzlich geregelter Freiwilligendienst

Einsatzbereich

  • mit Kindern

Beginn und Dauer

  • Dienstbeginn : 9 / 2017
  • Dauer : 9 Monate oder nach Absprache

Besondere Kenntnisse

  • Führerschein :
    Führerschein
  • Fremdsprachen :
    Englisch, Französisch, Kurdisch

Gewünschte Einsatzländer

Flagge von Indien       Flagge von Israel       Flagge von Nepal       Flagge von Palästinensische Autonomiegebiete